QLTourFest in der Stellung – 50 Jahre QLTourRaum Übelmesser

Am Samstag, den 06. Juni 2026, lädt der QLTourRaum Übelmesser zum großen QLTourFest ein. Los geht es ab dem Nachmittag, die Bar öffnet ab 17 Uhr. Wie gewohnt ist der Eintritt frei – umsonst und draußen, so wie wir es seit Jahrzehnten halten.

Vor genau 50 Jahren entstand aus einer kleinen Foto AG unter Walter Laibles Leitung das Jugendzentrum Übelmesser, zunächst unten im heutigen Proberaum der alten Kokosfaserfabrik. Schon 1980 zog es uns „nach oben“ in die Veranstaltungsräume, die vorher noch die Schule beherbergten. Nach einigen Umzügen und vielen Renovierungen dürfen wir heute unsere Konzerte dort feiern – besser ausgestattet denn je, aber mit der gleichen Leidenschaft wie zu Beginn. Licht, Tontechnik und Sound suchen im Großraum Stuttgart und darüber hinaus ihresgleichen. Wer hätte 1976 gedacht, dass wir ein halbes Jahrhundert später immer noch am Start sind!

Das QLTourFest steht ganz im Zeichen der Musik und der Menschen, die den QLTourRaum geprägt haben. Proberaumbands und langjährige Weggefährten lassen den Geist der alten Zeiten wieder lebendig werden. Mit dabei sind drei Bands: MOMMA SAY’S, The Band S. und Heaven’s Raven.

MOMMA SAY’S bringen den Deutsch-Punkrock auf die Ostalb. Nach einem großen Videodreh in der Römerhalle Böbingen sind die Jungs um Frontmann Zuggy alias Andy Herdin fest in der Region verankert. Aus einem ambitionierten Spaßprojekt wurde schnell mehr, und mit Songs, die zum Teil schon 25 Jahre in der Schublade schlummerten, ist die Band seitdem am Werkeln – ganz im Stil von „Die Toten Hosen“ oder „Broilers“. Neuer und alter Deutschpunk, direkt aus dem Leben, mit Gitarren, rockigen Drums, Bass und markanten Keyboardklängen, dazu dreistimmiger Gesang – und wie schon Großmutter sagte: „Wir sind MOMMA SAY’S“.

The Band S. stehen für Rock- und Bluesklassiker, die viele kennen, aber im eigenen Stil neu interpretiert werden. Der Kern der Band besteht aus Franz Kohout am Bass, Ansgar Hinderberger an Schlagzeug und Gesang sowie Tom Wagner an der Gitarre – alle mit Vergangenheit in der Samsara Band. Nach dem Tod von Martin „Pö“ Pöschko 2020 fanden sie sich erneut zusammen, und mit Ingo Enssle als zweitem Gitarristen und Jaro Lammel als neuem Sänger ist die Band heute so frisch wie nie. Gemeinsam bringen sie Rock und Blues der 70er und 80er Jahre zurück auf die Bühne und zelebrieren die Musik, die sie und ihre Fans verbindet.

Heaven’s Raven? – da war doch was? Ende der 80er und Anfang der 90er prägten sie das Rockgeschehen im Raum Schwäbisch Gmünd mit eigenen Songs zwischen Hard- und Melodic-Rock. Nach einer Pause von mehr als 30 Jahren erlebt die Band jetzt ihr Comeback. Stephan Hörandl am Schlagzeug, Armin Leinmüller am Bass, Holger Roth an der Gitarre und Harry Röhrle an Gitarre und Gesang bringen ihre Klassiker zurück – die Songs sind gut gealtert und klingen jetzt frischer und kraftvoller denn je.

Das QLTourFest 2026 hält also für alle etwas bereit: Musik, Erinnerungen, Wiedersehen und den unverwechselbaren alten Spirit, der das Jugendzentrum und später den QLTourRaum ausgemacht hat. Kommt vorbei und lasst den Sommer und das Jubiläum gemeinsam mit uns einläuten – bei guter Stimmung, Musik und einem Drink an der Bar. Wir freuen uns auf einen Tag voller Nostalgie und Begegnungen, auf neue und alte Gesichter und auf Euch – Eintritt frei!

Vielen Dank an unsere Unterstützer und Sponsoren, die uns ebenfalls seit Jahrzehnten begleiten: Heubacher Hirschbrauerei, die EnBW und die Zimmerei Frey. Ohne Euch wäre das Fest nicht möglich.

Konzertbericht: The Franz Mayer Experience – Auftakt 50 Jahre Übelmesser

»Ich hätte nicht gedacht, dass ich hier nochmal herkomme. Eigentlich hatte ich damit schon abgeschlossen«, eröffnete Alex Köberlein den Abend vor 180 Gästen im restlos ausverkauften QLTourRaum Übelmesser. Die Stimmung im Saal war elektrisierend – nicht nur, weil der offizielle Auftakt zum Jubiläumsjahr »50 Jahre Übelmesser« zu feiern war, sondern auch, weil Köberlein genau hier schon 1978 zum ersten Mal auf dieser Bühne stand – damals noch mit Grachmusikoff.

Wir hätten deutlich mehr Tickets verkaufen können; der Andrang war immens. Ebenfalls im Publikum war ein Großteil des eigen eingeladenen Heubacher Gemeinderats – ein Dankeschön des Vereins für 50 Jahre Unterstüzung.

Dass Köberlein, der genau an diesem Ort 2017 mit Grachmusikoff Abschied vom Musikerleben nahm, hier sein Comeback feierte, lockte auch zahlreiche langjährige Fans an. Kulturell ausgedürstet von den Corona-Jahren hatte es Köberlein, wie er dem Publikum verschmitzt berichtete, zurück in die Szene gezogen: In einer »verratzten Kulturkneipe«, ähnlich wie damals in Glems, wurde er durch Zufall dem Bassisten Ralf Trouillet vorgestellt – der Funke sprang sofort über.

Das Alleinstellungsmerkmal der Franz Mayer Experience: Rock- und Popklassiker in schwäbischer Übersetzung. Augenzwinkernd erklärt Köberlein im besten Grachmusikoff-Stil, dass eigentlich alle Klassiker – ob von den Rolling Stones, Pink Floyd oder Men At Work – ursprünglich schwäbisch seien und erst später »ins Englische rückübersetzt« wurden. Seine ironischen Anekdoten, teils tiefgründig, teils voller Schalk, sorgen für ständige Schmunzler im Publikum.

Direkt nach den ersten Takten ist klar: Hier steht keine Nostalgietruppe auf der Bühne, sondern ein spielfreudiges Quintett mit erkennbarer Liebe zum Detail – und zum eigenen Humor. Das Programm umfasst über siebzehn Titel quer durch die Rock- und Popgeschichte, präsentiert in kernigem Schwäbisch. Köberlein beginnt etwa mit der augenzwinkernden Behauptung, Deep Purple, Pink Floyd und Jimi Hendrix hätten »ihre Songs natürlich nur aus dem Schwäbischen geklaut«.

Die Interpretationen sind dabei voller Witz und echten musikalischen Glanzlichtern: Ob schwäbisch-melancholische Passagen in »Weiler Wies« (frei nach „Baker Street“), ironische Abgesänge wie »Land do onda« (bekannt als „Down Under“) oder hymnisches Mitsingen bei »Oinr isch emmer dr Arsch« – das Publikum im QLTourRaum geht begeistert mit.

Die musikalische Bandbreite ist beeindruckend. Neben Köberlein als Sänger, Altsaxofonist und Querflötist glänzen die »vergleichsweise jungen« Kollegen: Ralf „Schuss“ Trouillet am Bass überzeugt mit präzisen, groovigen Lines, Steff Hengstler an den Tasten liefert atmosphärische Soundteppiche und Matze Reimann begeistert mit ausdrucksstarken Gitarrensoli. Drummer Joo Aiple sorgt für das verlässlich kraftvolle Fundament.

Die Bühnenpräsenz Köberleins bleibt auch mit 74 Jahren ungebrochen. Er nutzt seine Moderationen für eine augenzwinkernde Lektion in schwäbischer Musikgeschichte. Immer wieder nimmt er den Mythos aufs Korn, dass Welthits weltweit nur durch die Übersetzung schwäbischer Originale entstanden seien. So wird zum Beispiel „Rebel Yell“ zu „Rebellio em Stadion“ und Gerry Raffertys

Die Stimmung im QLTourRaum ist von Anfang an ausgelassen – zwischen Generationen, Vereinsvorsitzenden, Urgesteinen des Vereins und eigefleischten Köberlein-Fans. Gläser klirren, es wird gejohlt, geschunkelt und getanzt. Der Raum ist bis auf den letzten Platz gefüllt, Gäste teilen sich Stehtische, und sogar auf den Fensterbrettern sitzen Zuhörer.

Das Publikum feiert besonders traditionelle Mitsing-Nummern: Bei „Ghost Riders in the Sky“ erhebt sich ein vielstimmiges „Jippieioo, jippieiee“, „Land do onda“ wird als schwäbisches Down-Under gleich zum Volkslied erklärt, bei „Drägglacha Blues“ und „Die Sach am See“ schallen die Refrains durchs Haus. Vom ersten Ton bis zur letzten Zugabe ist klar: Köberlein und die Franz Mayer Experience bleiben tief mit Band-Tradition, schwäbischer Identität und dem Anspruch, die Popgeschichte in origineller Weise heimzuholen, verwurzelt. Das Publikum dankt es ihnen mit Begeisterungsstürmen, Standing Ovations und einer ausgelassenen, musikalischen Heimkehr ins Schwäbische.

Der Konzertabend im QLTourRaum bekräftigt: Die Verbindung von schwäbischer Tradition und internationaler Rockgeschichte lebt. Das Publikum verlässt mit glänzenden Augen, heiser vom Mitsingen und mit dem sicheren Gefühl, etwas Einmaliges erlebt zu haben.

QLTourFest 2025

Was war das bitte für ein Wochenende?

Bei strahlendem Sonnenschein kamen rund 120 Gäste in dielegendäre Stellung in Heubach, um gemeinsam Musik, Gemeinschaft und sommerliche Festivalatmosphäre zu erleben. Doch der Tag brachte nicht nur Sonnenschein – auch die wilde Natur hatte einen unverhofften Auftritt.

Während das Festival zunächst unter besten Wetterbedingungen glänzen konnte, zogen später die Ausläufer eines Gewitters durch. Besonders aufregend wurde es, als das Mischerzelt, das im angrenzenden Wald aufgebaut war, vom Wind regelrecht „rausgepflückt“ wurde. In bewundernswerter Gemeinschaftsaktion schritten Gäste, Helfer und Musiker ein, um zusammen das Zelt zu bergen und vor Ort provisorisch zu reparieren.

In der Zwischenzeit hielt das Team hinter der Theke im Zelt die Gäste mit Kaltgetränken und Dosenmusik bei Laune – danke, dass keiner heimgegangen ist.

Diese spontane Zusammenarbeit zeigte den großartigen Teamgeist, der das QLTourFest auszeichnet. Gegenseitiger Respekt und Zusammenhalt waren nicht nur Worte, sondern wurden von allen Beteiligten gelebt. Nach erfolgreicher Reparatur konnte das Festival voller Elan fortgesetzt werden.

Musikalische Highlights

Der Abend bot ein breites Spektrum musikalischer Genüsse, von mitreißendem Rock Blues Cover bis hin zu Alternative- und Indie-Klängen. Auf der Bühne standen drei beeindruckende Acts:

  • Blues Unchained, die mit ihren klassisch-bluesigen Klängen das Publikum verzauberten,
  • Boom or Bust, die mit energiegeladenem Sound die Stimmung auf die nächste Ebene brachten, und
  • The Last Bash, die den Abend mit einem furiosen Abschluss krönten.

Die Bands begeisterten nicht nur musikalisch, sondern lieferten ihre Performances gegen Spenden – ein großer Dank geht an sie für ihr Engagement und ihre Hingabe.

Danke an das Team

Ein Festival dieser Art ist ohne die helfenden Hände undenkbar. Der Dank gilt allen Helfern, dem Mischerteam, dem Lichtmischer und natürlich den tatkräftigen Unterstützern vor Ort. Dank euch allen wurde das QLTourFest ein unvergesslicher Tag, trotz Wind und Wetter.

Wir wollens ja immer gar nicht so deutlich aussprechen, aber man kanns halt auch nicht ignorieren. Und leugnen auch nicht, es hat sich schon ein bisschen UD-Feeling breit gemacht.

Mit viel Musik, großem Zusammenhalt und einer ausgelassenen Feier wurde das QLTourFest 2025 zu einem wahren Highlight in Heubach. Wir freuen uns schon jetzt auf alles, was die zukünftigen Jahre bringen werden!

Rock on!

Hier geht’s zu Boom or Bust

Hier geht´s zu The Last Bash

Renovierungsupdate

Die BauÜgelGruppe (das Renovierungsteam des QLTourRaum Übelmesser e.V.) freut sich, den Abschluss der Renovierungsarbeiten im QLTourRaum bekanntzugeben.

Nachdem im Frühjahr bereits umfassende Arbeiten an den Wänden und vorbereitend an der Decke durchgeführt wurden, standen nun der Boden und die Fertigstellung der Decke im Mittelpunkt der Modernisierung. Der erste Schritt in der aktuellen Renovierungsphase war der neu gegossene Industrieboden, der nicht nur durch seine langlebige Qualität besticht, sondern auch optimal an die Anforderungen von Events und intensiver Nutzung angepasst ist. Die Arbeiten am Boden wurden von einer Fachfirma durchgeführt, um höchste Präzision und Sicherheit zu gewährleisten.

Ein großes Highlight ist unsere Decke, die ein umfassendes Upgrade erfahren hat. Mit einer neuen Schalldecke wird der Sound im Raum erheblich verbessert, was nicht nur den Hörgenuss für unsere Gäste, sondern auch die Akustikbedingungen für auftretende Bands und Künstler steigert. Diese Maßnahme optimiert das Klangerlebnis und stellt sicher, dass die Klangqualität den hohen Ansprüchen der Interpreten und Zuhörer gerecht wird.

Zur weiteren Verbesserung der Akustik und als ergänzendes Designelement wurde ein Vorhang an der Wand gegenüber der Bühne angebracht. Dieses Detail sorgt für eine zusätzliche Klangoptimierung und trägt zu einem insgesamt harmonischen Raumgefühl bei.

Besonders stolz sind wir auf den hohen Grad an Eigenleistung unserer Vereinsmitglieder. Mit großem Engagement und Fachwissen haben wir den Großteil der Renovierungsarbeiten selbst übernommen. Dieses Gemeinschaftsprojekt zeigt einmal mehr den starken Zusammenhalt und die Motivation innerhalb „vom Übel“, unseren QLTourRaum kontinuierlich zu verbessern.

Zu großem Dank verpflichtet sind wir außerdem den Firmen

  • A. Baumann & Sohn, Heubach, für die kostenfreie Überlassung des notwendigen Arbeitsgerüsts während der gesamten Umbauphase; www.baumann-heubach.de
  • Zitzmann Bauwerkschutz GmbH, Leinzell, für die perfekte Kommunikation bezüglich der durch uns notwendigen Vorarbeiten sowie die Unterstützung mit Maschinen auch außerhalb der angebotenen Leistung
  • Metallbau & Schlosserei Hartmann, Durlangen, für die Spende der drei eigens für uns angefertigten Vorhangstangen
  • ar.fliesen.art, Bartholomä, für kostenlos tatkräftige Unterstützung beim Verlegen der Fliesen im Bereich hinter der Theke
  • MZ Lederwerkstatt, Bargau, für die gratis, zügig mal Nebenherkonfektionierung des Vorhangmaterials; www.mz-leder-sattlerwerkstatt.de/
  • Pauls Metallbau, Göggingen, für die Lichtabdeckung unserer Kickerbeleuchtung.
  • Guido Benkart, für die Beratung bzgl. der akustischen Verbesserungsmaßnahmen
  • Bau- und Möbelschreinere Geissler, Heubach für die neue Arbeitsfläche hinter dem Tresen

Selbstverständlich wurden alle Maßnahmen im Hinblick auf höchste Sicherheitsstandards durchgeführt. Dies stellt sicher, dass alle Besucher und Künstler sich im QLTourRaum jederzeit wohl und sicher fühlen können.

Wir laden alle Interessierten herzlich ein, den frisch renovierten QLTourRaum selbst zu erleben und sich von den Verbesserungen und der einladenden Atmosphäre zu überzeugen. Zum Beispiel bei kostenlosem Eintritt bei der Spätschicht am 02.10.; es
spielt ab 20 Uhr die Cover Rock Band Ratatoui.

Weitere Informationen zu kommenden Veranstaltungen (10. Heubacher Zappa Nacht am 19.10., Space Truckin´ am 02.11., Streetlight und Watch am 09.11.) finden Sie auf unserer Website www.qltourraum.de oder direkt bei unseren Vereinsmitgliedern vor Ort jeden Donnerstag beim Stammtisch.


Das Übel verbindet Menschen, Musik und Kultur – und das nun in einem noch
besseren Umfeld!

Ein Stück Geschichte

So, wir han ihn raus…

In nächster Zeit könnt ihr euch ein Stück des Bodens der für manche, in der Jugend, oder auch darüber hinaus, sowas wie die Bretter der Welt bedeuteten, sichern.

Wilde Zeiten, Konzerte, große Feste Veranstaltungen aller Art. Erste Lieben und was ihr nich so alles hierauf erleben durftet…

25 von euch können sich ein Stück/Plättle Übelboden für einen Zuschuß für ein Getränk eines Abrisshelfers in Höhe eines Euros sichern.

Eine tolle Erinnerung, Geschenk, Absurdität… Und ne Hilfe für uns. Kann man ja mal machen.