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SUMMARY:Vereinsbaustelle
DESCRIPTION:An den Hammer\, fertig\, los!\n\nDie Gewinner der Aktion „Vereinsbaustelle“ sind das Vereinsareal Übelmesser und der FC Traktor. \nSie haben witzige\, kreative und besonders originelle Bewerbungen zusammengestellt und einfallsreiche Dankeschön-Aktionen angeboten\, um die Aktion „Vereinsbaustelle“ des toom-Baumarktes und der Gmünder Tagespost für sich zu entscheiden. Jetzt stehen die beiden Gewinner fest: Das Vereinsareal Übelmesser in Heubach und der FC Traktor Obergröningen haben die Jury überzeugt. \n  \nSchwäbisch Gmünd. Die Entscheidung ist den Juroren nicht leicht gefallen\, denn es haben sich viele Vereine aus der Region für die „Vereinsbaustelle“ beworben – und das mit pfiffigen Ideen und tollen Dankeschön-Aktionen.\nEiner der beiden Gewinner ist das Vereinsareal Übelmesser\, unter dessen Dach sich zehn Heubacher Vereine wiederfinden. Etwa die Höhlenkundliche Arbeitsgemeinschaft Rosenstein\, der Motorradclub Heubach MCH\, das Mütterzentrum oder die Schachfreunde. Sie wünschten sich in ihrer Bewerbung eine Sitzgelegenheit für das Areal\, „am besten mit Schutz vor Sonne und Regen\, und dennoch leicht zu bewegen“. Mit ihren letzten Mäusen – aus Gummi –\, die in ein großes Einmachglas gequetscht waren\, statteten zwei Vertreter des Übelmessers den Redakteuren der Gmünder Tagespost einen Besuch ab. Doch nicht der persönliche Kontakt oder die Gummimäuse überzeugten die Jury\, dass das Übelmesserareal preisverdächtig ist.\nViel mehr war es der Heimwerker-Wunsch der Heubacher\, der mit viel Liebe aufs Papier gebracht wurde und eine eingeschworene Gemeinschaft zeigte. Schon seit Jahren wird auf dem Übelmesserareal nämlich ein vereinsübergreifendes Hoffest\, das Kultürle\, gemeinsam auf die Beine gestellt. „Es freut uns besonders\, wenn wir mit dieser Aktion sehr viele Menschen erreichen können“\, begründet Wolfgang Grandjean als Marketingleiter dieser Zeitung die Entscheidung.\nLetzte Überzeugungsarbeit leistet die Dankeschön-Aktion der Heubacher\, die den Mitarbeitern des toom-Baumarktes und der Gmünder Tagespost einen Betriebsausflug zu einem „bunten Tag“ in die Stadt unterm Rosenstein anboten. Die Schachfreunde bieten ein Schachturnier\, die Höhlenkundler einen Ausflug zu den Heubacher Höhlen\, die Freeridecrew eine Mountainbiketour\, und zum Ausklang gibt es für alle Getränke\, Würstchen und Musik. \nAuch gewonnen hat der Freizeitfußballverein FC Traktor Obergröningen. Er überzeugte die Juroren mit einer besonders originellen Bewerbung. Denn schriftlich beworben hat sich das zu sanierende Objekt selbst. Nämlich so: „Guten Tag\, ich bin das Vereinsheim des FC Traktor Obergröningen. Mein Name ist Milchhäusle\, aber meist werde ich Molke genannt.“ Im Bewerbungsschreiben erzählte es aus seinem Leben. Etwa\, dass es kurz nach dem ersten Weltkrieg geboren ist und nach seiner eigentlichen Bestimmung – also der Milchverarbeitung – arbeitslos geworden sei\, bevor es 1978 zum Vereinsheim des Freizeitsportvereins „umgeschult“ wurde. „Aber ich bin in die Jahre gekommen“\, klagte das ehemalige Milchhäusle. Der Außenputz und der Treppenaufgang seien „gefährlich porös“. Zudem sollen die Terrasse erneuert und ein rollstuhlgerechter Zugang geschaffen werden.\nAber nicht nur der Einfall\, das Häuschen für sich selbst sprechen zu lassen\, überzeugte. Auch die Dankeschön-Aktion reizte die Jury\, dem ehemaligen Milchhäusle den Zuschlag zu geben. Nach Fertigstellung der Sanierungsarbeiten solle es nämlich ein Helferfest mit Überraschungseffekt\, der typisch sei für die kleinste Gemeinde des Ostalbkreises\, geben. „Helferfeste haben bei uns in Obergröningen eine lange Tradition. Sie sind etwas Besonderes\, weil wir immer Außergewöhliches bieten. Nur\, das verraten wir vorher nicht“\, sagt Thomas Schwarz\, Kassier des Vereins\, der hinter der Bewerbung steckt. \n„Generell waren wir über die Kreativität der Vereine begeistert“\, sagt Marketingleiter Grandjean\, der sich freut\, so tolle Gewinner gefunden zu haben. Und er erklärt das weitere Vorgehen: „In den kommenden Tagen werden wir Kontakt mit den Gewinnern aufnehmen\, damit wir ihnen bei Kaffee und Kuchen die Gutscheine übergeben können.“
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